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Liebe Leserinnen & Leser meines Blogs,

in dem heutigen, zweiten Blogbeitrag geht es um den Abend am 8. Tag unserer Reise mit dem Postschiff, immer an der Küste Norwegens entlang. ☺

In der Nacht erreichten wir Tromsø, am Hafen standen Busse für die Gäste bereit, die den Ausflug zum Mitternachtskonzert in der Eismeerkathedrale gebucht hatten. Dieses Konzert war ein absolutes Highlight unserer Reise und wir schwärmen noch immer davon. Diese Kirche hat eine phantastische Akustik, es waren „nur“ drei Akteure, ein Sänger, ein Klavierspieler und eine Dame mit Konzertflöte und Gesang. Dieses Ensemble hat uns wirklich verzaubert. ☺

Ebenso beeindruckend war die Kathedrale an sich, leider war der Wettergott nicht auf unserer Seite, es regnete gar fürchterlich. Die Aufnahmen sind alle aus der Hand mit hohen ISO-Werten und einem 10-22 Objektiv gemacht, daher ist die Qualität nicht die beste.

Mehr Infos zur Eismeerkathedrale:
Die Eismeerkathedrale (norw. Ishavskatedralen, eigentlich Tromsdalen kirke) ist eine evangelisch-lutherische Pfarr- und Seemannskirche und Wahrzeichen der Stadt Tromsø. Eine echte Kathedrale, d. h. Bischofskirche, ist sie nicht. Sie wurde 1965 auf der Festlandseite der Stadt auf einem kleinen Hügel am Ortsrand erbaut. Die Kirche ist geostet.

Die Dachschrägen reichen bis an den Boden und bilden so im Norden und Süden des Gebäudes zugleich die Außenwand. Sie wurden aus mit perlgrauem, feuerbeschichtetem Aluminium verkleidetem Beton errichtet und wirken wie aufgeschichtete stilisierte Eisplatten. Als Beton kam ein neuer Leichtbeton zum Einsatz, der auch gute Dämmeigenschaften aufweist. Die einzelnen Elemente sind vier Meter breit und 30 Zentimeter dick. Sie sind mit Stahl verstärkt und wurden auf der Baustelle gegossen, wobei ein speziell angefertigtes Gerüst zum Einsatz kam. Die Betonelemente ruhen auf aus Stahl gefertigten und vom Boden bis zum Dachfirst reichenden Fachwerkrahmen. Als Dacheindeckung war auch überlegt worden, statt des letztlich eingesetzten Aluminium-Wellblechs, eine mit Steinkörnern versehene Plastmembran einzusetzen. Eine andere nicht umgesetzte Dachvariante sah Kupferplatten vor, was jedoch zu deutlichen Mehrkosten geführt hätte.

Die 35 Meter hohe Westfront der Kirche besteht aus durchsichtigem, farblosem Glas. Die Fenster sind mit Leuchtröhren versehen, die sowohl die Außenflächen als auch den Innenraum beleuchten. Das Beleuchtungskonzept wurde von Gunnar Eigil Støltung geschaffen. Støltung wurde hierfür 1966 ausgezeichnet. In der Westfront befinden sich auch die Eingangstüren. Vor dieser von außen dunkel erscheinenden Glasfassade dominiert ein monumentales weißes Kreuz, das von Weitem zu sehen ist.
Quelle: Wikipedia

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Viel Freude mit den Bildern wünscht
Ewald Sindt