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Liebe Leserinnen & Leser meines Blogs,

heute beginnt eine kleine Serie über den Rundbunker am Berliner Tor, den ich während eines Fotokurses besuchen durfte.

Der „Fotokurs Bunker“ der VHS-Hamburg fand am Freitag (Vorbesprechung) und Samstag (Bunkerbesuch) statt. Der begleitende Dozent, Ron Vollrath, war ausgesprochen kompetent, sympathisch und völlig unaufgeregt. Bei der Führung im Bunker wurde er von Ronald Rossig (Vorsitzender des Vereins unter hamburg e.V., der Verein kümmert sich u.a. um die Erhaltung des Bunkers, der unter Denkmalschutz steht) unterstützt. Nach einer knapp 2 stündigen Führung mit sehr vielen Infos rund um die Geschichte des Bunkers ging es los, wir durften alles fotografieren. Die letzten 15 min. wurde das Licht komplett ausgeschaltet, so dass nur noch die lumineszierenden Streifen (dienen der Orientierung im Dunklen) zu sehen waren. Diese Streifen werden durch eine radioaktiven Substanz zum Leuchten angeregt. 

Der Bunker stammt aus den dreißiger Jahren und wurde während des „Kalten Krieges“ rundum erneuert.

Ursprünglich war der Bunker für gut 700 Menschen ausgelegt, nach dem Umbau in den fünfziger Jahren war noch Platz für 450 Personen, jeweils 150 davon konnten im Wechsel mit den anderen liegen. Da es ein „Versuchsbunker“ war, wurden unterschiedliche Sitzgelegenheiten eingebaut. Es sollte getestet werden, welche am besten geeignet sind. Zu diesem Test kam es allerdings nie.

Grundlegende Infos zum Bunker bietet dieser Link.

Alle Bilder sind absolut unbearbeitet, nur komprimiert.

Viel Freude mit den Bildern wünsche ich Euch,
Ewald Sindt